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Sorgfältige Berechnungen erfahrener Spezialisten ermitteln exakt den Primärenergie-Bedarf nach EnEV für Ihr  Haacke-Haus, auf Wunsch bereits vor Vertrag. Beim  Energiesparen lassen wir uns nicht übertreffen. Auch  nicht vom Bundesbauministerium. Die strengen Richtwerte, die man dort in der Energie-Einspar-Verordnung für den baulichen Wärmeschutz vorgeschrieben hat, unterschreitet Haacke um mindestens 30 %. Deshalb bieten wir generell Häuser im Standard als Effizienzhaus 55 (gemäß Leistungsbeschreibung 2017) an.

Lexikon zum engergiesparenden Bauen

Haacke gehört zu dem kleinen Kreis der 40 innovativsten Häuser der Welt, initiiert von der internationalen Energieagentur. 2004 attestierte das berühmte Fraunhofer-Institut für Bauphysik den bundesweit ersten erfolgreichen Praxistest für das Haacke-3-Liter- und das Haacke-Passivhaus nach EnEV.

Daher bietet Haacke heute im Standard ein Effizienzhaus 55 nach Energieeinsparverordnung 2016 an und garantiert Ihnen damit die Einhaltung der Förderkriterien für den Einstieg in die KfW-Förderung.

Selbstverständlich sind auch weiteren Förderstufen Effizienzhaus 40 und 40 Plus mit allen HAACKE-Häusern möglich.

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut wurde dieses kleine Lexikon zum energiesparenden Bauen entwickelt:

Energie-Einspar-Verordnung

Die seit 01.01.2016 gültige Energie-Einspar-Verordnung (EnEV 2016) regelt den Primärenergiebedarf eines Hauses, gemessen an der Gebäudebeheizung, -belüftung sowie Warmwasserbereitung. Für
viele Einsparmaßnahmen, die im Rahmen der EnEV von Bauherren geplant werden, stellen EU, Bund (BAFA und KfW) sowie Länder und Gemeinden eine Förderung in Aussicht.


Jahres-Primärenergiebedarf

Um Transparenz beim Vergleich zu erzielen, wurde mit der EnEV der Jahres-Primärenergiebedarf eingeführt. Er berücksichtigt nicht nur den Jahresheizwärme- und den Nutzwärmebedarf für die Warmwasserbereitung, sondern auch die Energieverluste des Wärmeversorgungssystems, die Hilfsenergie für Heizung und Warmwasser sowie den Energieverbrauch für die Erzeugung und Bereitstellung der Energieträger wie beispielsweise Gas, Öl, Strom oder Holz. 

 

3-Liter-Haus

Ähnlich wie in der Automobilbranche wurde zum Vergleich des Primärenergiebedarfes ein schlüssiger Begriff gesucht. Im Hausbau machte man es fest am Bedarf von Heizöl, denn ein 3-Liter-Haus benötigt pro Quadratmeter und Jahr für Heizung und Lüftung weniger als 34 kWh. Und das entspricht dem Energiegehalt von drei Litern Öl. Bei anderen Energieträgern sind es 2,9 m³ Erdgas, 11,2 kWh Strom oder 7,1 kg Holz. Alle Häuser, die einen Primärenergiebedarf von bis zu 34 kWh/qm haben, können als 3-Liter-Haus bezeichnet werden. Ein Gebäude mit diesem Standard spart bis zu 70 Prozent Energie gegenüber der EnEV. Voraussetzungen sind hervorragender baulicher Wärmeschutz, wärmebrückenfreie Konstruktionen, eine dichte Gebäudehülle sowie kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung durch einen hocheffizienten Wärmetauscher. Allein die Lüftungswärmeverluste werden damit mindestens um 80 Prozent reduziert.

   

Effizienzhaus 55 (nach EnEV 2016)

Nach den Förderrichtlinien der KfW ab 01. April 2016 ist der Standard eines Effizienzhauses 55 erreicht, wenn der Primär-Energie-Bedarf für Heizung, Lüftung und Warmwasser nachweislich weniger als 55 Prozent des vergleichbaren Referenzgebäudes jeweils berechnet nach der Energie-Einspar-Verordnung 2016 (EnEV) beträgt.

Die Transmissionswärmeverluste dürfen nur 70 Prozent der Vorgaben des Referenzgebäudes nach EnEV 2016 erreichen.

Damit hat ein KfW-Effizienzhaus 55 mehr als 4526,7 Prozent weniger Bedarf an Energie als ein Haus, welches die EnEV 2016 nur erfüllt.

Für diesen Gebäudestandard stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsverbilligte Darlehen über 100.000 € pro Wohneinheit und einen Tilgungszuschuss in Höhe von 5 % der Darlehnssumme zur Verfügung.

Haacke-Häuser, die energieoptimiert und ohne Abweichungen von unserer Leistungsbeschreibung auf einer gedämmten Bodenplatte gebaut werden, erfüllen das für das Effizienzhaus 55 geforderte Niveau für den Transmissionswärmebedarf in der Regel bereits ohne weitere Mehrkosten.

Die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geforderte Sachverständigen-Begleitung wird durch einen entsprechenden Prüfkatalog, der zwischen der KfW und der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) abgestimmt wurde, erfüllt.

 

Effizienzhaus 40 (nach EnEV 2016)

Nach den Förderrichtlinien der KfW ab 01. April 2016 ist der Standard eines Effizienzhauses 40 erreicht, wenn der Primär-Energie-Bedarf für Heizung, Lüftung und Warmwasser nachweislich weniger als 40 Prozent des vergleichbaren Referenzgebäudes jeweils berechnet nach der Energie-Einspar-Verordnung 2016 (EnEV) beträgt.

Die Transmissionswärmeverluste dürfen nur 55 Prozent der Vorgaben des Referenzgebäudes nach EnEV 2016 erreichen.

Damit hat ein KfW-Effizienzhaus 40 mehr als 6046,7 Prozent weniger Bedarf an Energie als ein Haus, welches die EnEV 2016 nur erfüllt.

Für diesen Gebäudestandard stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsverbilligte Darlehen über 100.000 € pro Wohneinheit und einen Tilgungszuschuss in Höhe von 10 % der Darlehnssumme zur Verfügung.

Mit leichten Verbesserungen der Gebäudehülle und bei Einsatz einer Wärmepumpe lässt sich dieses Niveau bei HAACKE-Häusern problemlos erreichen.

 

Effizienzhaus 40Plus (nach EnEV 2016)

Nach den Förderrichtlinien der KfW ab 01. April 2016 ist der Standard eines Effizienzhauses 40Plus erreicht, wenn der Primär-Energie-Bedarf für Heizung, Lüftung und Warmwasser nachweislich weniger als 40 Prozent des vergleichbaren Referenzgebäudes jeweils berechnet nach der Energie-Einspar-Verordnung 2016 (EnEV) beträgt.

Die Transmissionswärmeverluste dürfen nur 55 Prozent der Vorgaben des Referenzgebäudes nach EnEV 2016 erreichen.

Damit hat ein KfW-Effizienzhaus 40 mehr als 6046,7  Prozent weniger Bedarf an Energie als ein Haus, welches die EnEV 2016 nur erfüllt.

Für diesen Gebäudestandard stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsverbilligte Darlehen über 100.000 € pro Wohneinheit und einen Tilgungszuschuss in Höhe von 1015 % der Darlehnssumme zur Verfügung.

Haacke-Häuser, die energieoptimiert geplant werden, können durch entsprechende Verbesserungen der Gebäudehülle und Ergänzungen der haustechnischen Anlagen diesen Standard erreichen. Die KfW fordert für das Effizienzhaus 40 Plus eine kontrollierte Wohnungs-Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung , eine Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung und einen Batteriespeicher zur optimalen Nutzung des selbst erzeugten Stromes.

Gerne arbeiten wir Ihnen ein entsprechendes Energiekonzept, welches auch Ihre individuellen Wünsche berücksichtigt, für Ihr geplantes Haacke-Haus aus.

Die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geforderte Sachverständigen-Begleitung wird durch einen entsprechenden Prüfkatalog, der zwischen der KfW und der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) abgestimmt wurde, erfüllt.

 

Passivhaus

Ein Passivhaus verfügt nicht mehr über ein konventionelles wassergeführtes Heizsystem. Die Wärmeverluste sind so stark verringert, dass passive Quellen wie Sonne, Abwärme der Raumluft, elektrische Geräte und der Mensch selbst einen Großteil der Wärme liefern. Die Passivhäuser besitzen immer eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Unterstützend sind eine Pellet-Heizung oder Wärmepumpe möglich.

Der Heizwärmebedarf beträgt nur noch maximal 15 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Passivhäuser erhalten auch eine Förderstufe der KfW und können auf Wunsch durch das Passivhaus-Institut zertifiziert werden. Mehr lesen...